Schwermetallausleitung, Chelat Therapie

Die Entgiftung, Metallausleitung (Chelat) -Therapie ist eine seit über 60 Jahren weltweit bewährte Methode zur Ausleitung von Metallen aus dem menschlichen Körper. Chelate sind chemische Verbindungen, wie Na-EDTA, Ca-Na-Mg-EDTA, DMPS, DMSA oder Zink-DTPA.

Geschichte

Die Entfgiftung -Therapie wurde um 1950 in den USA ursprünglich zur Behandlung von Bleivergiftungen entwickelt. Bis 1966 galt sie dort zudem auch als Standardtherapie bei Durchblutungsstörungen des Herzens, bevor sie ab 1967 von den dafür aufkommenden Bypass-Operationen verdrängt wurde.

Die Herzchirurgie verspricht zwar schnelle Erfolge, ist aber auch sehr teuer, sodass sich im Lauf der Zeit immer mehr Amerikaner wieder für die kostengünstige und sichere Entgiftung – Chelat-Therapie entschieden. In Deutschland wurde die Methode 1983 eingeführt.

2012 bestätigte eine groß angelegte wissenschaftliche Studie in den USA schließlich die Erfolge der Erfahrungsmedizin. Heute gilt damit als erwiesen, dass durch eine Metallausleitung mithilfe der Chelat-Methode viele Herzoperationen vermieden werden können.

Ob aus Amalgam, Seefisch oder den Umweltbelastungen der modernen Industriegesellschaft – akute Metallvergiftungen sind in Deutschland eher selten, chronische Metallvergiftungen jedoch die Regel.

Sie stören oder blockieren die Fermentsysteme des Körpers und sind so Ursache für eine Vielzahl schwerwiegender Erkrankungen.

Bis in die 1990-er Jahre war das Einatmen der Abgase von verbleitem Benzin eine Hauptquelle von Blei. Da sich das Blei bei vielen Menschen im Körper abgelagert hat, lässt es sich auch jetzt noch in großen Mengen bei Patienten nachweisen.

Heute gelangen die Schwermetalle, abgesehen von denen im Zigarettenrauch, hauptsächlich über die Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes in unseren Körper.

Zur gesteigerten Aufnahme kommt es, wenn zusätzlich die Darm-Schleimhaut-Barriere gestört ist, wie bei: Wiederholten Antibotika-Gaben, Leaky gut-Syndrom, Glutaminmangel, Darminfektionen und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Zöliakie, Morbus Crohn oder durch Nahrungsmittelallergien.

Quellen von Schwermetallen:

  • Zigarettenrauch: Kadmium und Nickel

  • Schokolade: Nickel

  • Trinkwasser: Kupfer (Blei heute eher selten)

  • Fisch: Quecksilber

  • Kaugummi kauen: Wenn Amalgamfüllungen vorhanden: Quecksilber

  • Hühnereier, Geflügel, Süßwasserfische (aus Aquakulturen): Quecksilber durch Fischmehlfütterung

  • Gemüse: Kupfer, Blei, Cadmium, Chrom, Nickel, Zink

  • Durch Düngung mit Gülle, lt. Presseinformation des Umweltbundesamtes 2004: „ Zu viele Schwermetalle in der Gülle“

  • Fleisch: Über Futtermittel von güllegedüngten Feldern

So nahezu unendlich vielschichtig unsere moderne Industriegesellschaft ist, so sind auch die möglichen Quellen von potentiell toxischen Metallen nahezu unbegrenzt. Immer mal wieder greift die Presse einzelne Befunde auf, wie sie in den vergangenen Jahren zu lesen waren: Blei aus Kaffeemaschinen, Uran im Trinkwasser, Antimon in PET-Flaschen, Uran und Arsen im Mineralwasser usw. usw.

Aber auch in der Medizin finden Metalle Anwendung, die dem Körper schaden können, wie Titan in Tablettenummantelungen, Gadolinium in Kontrastmitteln, Platin in Chemotherapeutika oder Paladium in vermeintlich „unbedenklichen“ Goldlegierungen.

Der menschliche Körper hat nur ein System von Entgiftungsenzymen für alle Schadstoffe.

Kommt es über längere Zeit zu einseitigen Belastungen, z.B. durch Blei aus Autoabgasen oder Quecksilber aus Amalgamfüllungen, wird das Entgiftungssystem chronisch überfordert. Es bleiben Giftstoffe im Körper zurück. So können sich, mit anderen Metallen, die in nur kleinen Konzentrationen aufgenommen werden, im Körper ansammeln.

Andererseits können auch kleine Mengen einzelner Metalle in ihrer Summe das Entgiftungssystem überlasten. Zwar mögen die Grenzwerte in Nahrungsmitteln im Einzelnen eingehalten sein. Die permanente Aufnahme der Vielzahl verschiedener belasteter Nahrungsmittel mit unterschiedlichsten Metallen ist jedoch ein Problem, das in seinen Dimensionen gerade erst erkannt wird.

Eine weitere große Rolle spielen genetische Faktoren. Bei nahezu jedem 2. Deutschen sind bei genetischen Untersuchungen Abweichungen vom Idealzustand der körpereigenen Entgiftungsenzyme festzustellen. Es können verschiedene Enzyme eine mangelhafte Funktion aufweisen oder sogar fehlen. Die Entgiftungsfähigkeit ist dann bei dem Einzelnen mehr oder weniger stark eingeschränkt, je nachdem, wie viele Enzyme bei ihm von von der Norm abweichenden genetischen Varianten betroffen sind. So kommt es, dass von dmn Einen eine Schwermetallmenge noch problemlos toleriert wird, die bei einem Anderen bereits zu schweren Krankheitszeichen führt.

Die Bedeutung von einigen Metallen als krankmachende Faktoren ist durch zahlreiche Studien erwiesen worden. Insbesondere Blei, Cadmium und Quecksilber können schon in relativ geringen Konzentrationen das Risiko für Autoimmunerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Herzinfarkt, Rheuma, Krebs, und neurologische Erkrankungen (Multiple Sklerose…) lebensgefährlich erhöhen. Andere Metalle sind für die Gesundheit des Menschen hingegen unverzichtbar. Dazu zählt auch Eisen, das im Übermaß allerdings die Gefäßverkalkung (Atherosklerose) fördert und dadurch zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann.

Folgen der Schwermetallbelastung sind:

  • Schädigung der Mitochondrien (Störung der Energiegewinnung in den Zellen)

  • Fehlerhafte Zellreparatur (Störungen im Enzymsystem der Zellen, Zellentartung, Krebs)

  • Störungen des Immunsystems

  • Metallallergien

  • Störungen der Zellkommunikation (Störung des Grundsystems)

  • Bildung freier Radikale

Die negative Auswirkungen der Bildung freier Radikale, der Störung des Zellstoffwechsels, der Schädigungen des Immunsystems, der Beeinträchtigung der Grundregulation und möglicher Metallallergien verstärken sich gegenseitig.

So können viele grundlegende Körperfunktionen gestört werden.

Die Liste der direkt oder indirekt durch Schwermetalle ausgelösten Krankheiten liest sich wie eine Aufzählung der Zivilisationskrankheiten von A wie Allergie, B wie Bluthochdruck, über D wie Durchblutungsstörungen, K wie Krebs, N wie Neurodermitis, U wie Unfruchtbarkeit bis hin zu Z wie Zahnfleischentzündungen.

Wissenschaftliche Belege gibt es des Weiteren für: Unfruchtbarkeit, Schädigung des ungeborenen Kindes, Durchblutungsstörungen (am Herzen, im Gehirn, in den Beinen), Erkrankungen des Gehirns und des Nervensystems (Alzheimer, Demenz, Depressionen, Polyneuropathie, Multiple Sklerose), Krebs.

Grundsätzlich sollte bei jedem Patienten mit einer chronischen Erkrankung nachgeforscht werden, ob Schwermetalle vorhanden sind, die eine Heilung verhindern.

Frühsymptome einer Schwermetallbelastung sind abnehmende Leistungsfähigkeit, zunehmende Infektanfälligkeit, Bluthochdruck, Gelenk-, Glieder-, Muskel- und Kopfschmerzen, Hautausschläge oder Haarausfall.

Dem Haarausfall kommt als Frühwarnsymptom eine besondere Bedeutung zu. Die Bildung besonders der Kopfhaare in den Haarfollikelzellen ist eine störanfällige Syntheseleistung, deren Qualität bei Schwermetallbelastung sinkt. So entsteht eine über die Zeit oftmals massiv werdende Auslichtung des Kopfhaares. Das einzige (Alarm)symptom, das neben der Neurodermitis für den Betroffenen wie auch für andere direkt sichtbar wird.

Schwermetalldiagnostik

Schwermetalle sammeln sich über Jahre und Jahrzehnte im Körpergewebe (beispielsweise im Fettgewebe der Nerven, der Brustdrüsen, des Knochenmarks, der Nebennieren) an.

Im Blut sind sie regelmäßig nur in allerkleinsten Mengen zu finden. Für den Nachweis einer chronischen Schwermetallvergiftung ist Blut daher nicht geeignet.

In Haaranalysen finden sich nur dann Schwermetalle, wenn gerade vor kurzem größere Mengen von Schwermetallen aufgenommen oder im Körper freigesetzt wurden.

Also Achtung! Zeigen sich in Blut- oder Haaruntersuchungen keine erhöhten Werte von Schwermetallen, kann daher trotzdem eine chronische Schwermetallvergiftung vorliegen.

Der Nachweis einer chronischen Schwermetallvergiftung ist nur mit einem Provokationstest möglich. Dazu werden dem Patienten 2 Infusionen mit Metall bindenden Substanzen verabreicht.

Diese Diagnostikmethode ist im Konsens der internationalen (IBCMT) und deutschen (KMT) ärztlichen Fachgesellschaften entwickelt worden. Sie ist kein so genanntes „alternatives Behandlungsverfahren“ und keine „besondere Therapierichtung“, sondern die weltweit einzige wissenschaftlich anerkannte praxistaugliche Diagnostikmethode zum Nachweis chronischer Schwermetallbelastungen.

Die verabreichten Chelatbildner werden im Körper nicht verarbeitet. Sie haben nur eine reine Transportfunktion für die Schwermetalle. Beim Durchströmen des Körpers binden sie die Schwermetalle an sich und verlassen ihn dann mit den Metallen beladen, über die Nieren.

Eine Stunde nach Ende der Infusionen gibt der Patient einen Urin ab, der zur Untersuchung in ein Speziallabor kommt.

Dort wird er auf 34 verschiedene Metalle untersucht. Die Untersuchung ist in diesem großen Umfang dringend erforderlich, um die Gesamtsituation einschätzen zu können und um keine Belastungen mit „exotischen“ Metallen zu übersehen. Während früher die Untersuchung von lediglich einer Hand voll Metallen durchaus üblich war, wissen wir heute, dass schon kleinste Mengen „unpopulärer“ Schwermetalle durchaus hoch giftig sein können.

Der große Vorteil dieses Provokationstests ist, dass er bei sachgerechter Anwendung reproduzierbare und vergleichbare Ergebnisse liefert. Sowohl die Mengen, die Abläufe, als auch die Laboruntersuchungen sind standardisiert und genügen somit wissenschaftlichen Ansprüchen.

So können auf der Basis der erhaltenen Ergebnisse je nach Art und Schwere der Schwermetallbelastung ein individueller Therapieplan erstellt werden und die Ausleitungsergebnisse sowohl im Verlauf als auch am Ende der Therapie kontrolliert werden.

Oftmals werden auch alternative Diagnostikmethoden zum Nachweis von Schwermetallbelastungen angeboten und durchgeführt. Diese energetischen Untersuchungen, wie Elektroakupunktur nach Voll, Bioresonanzdiagnostik oder kinesiologische Tests können sehr hilfreich sein, weil sie nützliche Hinweise auf eine Schwermetallbelastung geben können. Quantitative Aussagen sollen damit aber nicht getroffen werden und sind damit auch nicht möglich.

 Wirkung

Die Basis jeder nach den Regeln der ärztlichen Heilkunst durchzuführenden Metallausleitung ist die sachgerechte Schwermetalldiagnostik.

Grundsätzlich müssen dann bei bereits symptomatisch gewordener Schwermetallbelastung drei Schwerpunkte zum Einsatz kommen:

  • Unterstützung der körpereigenen Entgiftungssysteme

  • Regeneration der bereits eingetretenen Zellstoffwechselschäden durch Substitution von metallbedingten Hormon-, Vitamin-, Mineralstoff und Aminosäuredefiziten

  • Ausleiten der Schwermetalle

Die Prioritäten werden je nach dem, wie die Befunde ausfallen, festgelegt. Manchmal muss der Patient  (sein Stoffwechsel) erst stabilisiert werden, bevor entgiftet werden kann. Oft kann man aber auch direkt mit der Ausleitung beginnen und die anderen Punkte parallel einleiten. Dann sind am schnellsten optimale Ergebnisse erreichbar.

Behandlung

Die Ausleiten der Schwermetalle („direkte Entgiftung“) geschieht mit Chelatbildnern.

Chelate binden die toxischen Metalle im Körper. Über den Urin und den Stuhl werden sie auf natürlichem Weg ausgeschieden. Vor allem die Behandlung mit Na-EDTA ist ein außerordentlich sicheres Verfahren, wie die TACT-Studie der amerikanischen Gesundheitsbehörde NIH belegt hat.

Diese werden meist als Infusionen verabreicht. Das ist die effektivste und sicherste Methode, die Metalle aus dem Körper zu entfernen. Um den Ausleitungseffekt zu verstärken oder bei besonderen Indikationen kommen zusätzlich oder allein Präparate in Kapselform zum Ensatz. Die potentiellen Nachteile der Kapselform, wie unsichere Aufnahme im Darm oder Bindung von Metallen bereits im Darm müssen dabei in Kauf genommen werden.

Präparate in Zäpfchenform werden bei sachgerechter Metallausleitung nicht eingesetzt, da sie in der notwendigen Konzentration Durchfälle und Darmkrämpfe verursachen. Sie wären somit genauso unwirksam wie Präparate, die zur besseren Verträglichkeit niedrig dosiert sind.

Auch einigen Pflanzen wird auf Grund ihres Reichtums an Schwefelgruppen eine Schwermetallbindung und –ausleitung zugeschrieben: Kohl, Knoblauch, Zwiebeln, Hülsenfrüchte, Bärlauch. Bei den heutzutage häufig anzutreffenden erheblichen Schwermetallbelastungen taugen sie zwar allein nicht zur Ausleitung. Vorbeugend oder begleitend sind sie jedoch eine hervorragende Ergänzung im Sinne einer gesunden Ernährung.

Auch Chlorella-Algen können Schwermetalle binden und ausleiten. Algen binden Metalle, sowie sie mit ihnen in Kontakt kommen. Man muss daher darauf achten, dass die Algen unter reinsten Bedingungen hergestellt wurden. Schlimmstenfalls werden dem Körper duch die Einnahme von belasteten Algenpräparaten weitere Metallbelastungen zugefügt. Eine gewisse Sicherheit geben seriöse Reinheitszertifikate des Präparateherstellers.

Ein weiterer Nachteil von Algen ist ihr hohes Potential, Allergien zu erzeugen. Algenpräparate müssen für eine effektive Metallausleitung langfristig eingenommen werden. Lange Einnahmen steigern die Wahrscheinlichkeit für die Ausbildung von Allergien. Besonders dann, wenn, wie bei metallbelasteten Patienten fast immer anzutreffen, ungünstige Darmverhältnisse vorliegen.

Aus den genannte Gründen kommen Algenpräparate bei der sachgerechten Schwermetallausleitung nur ausnahmsweise zum Einsatz.

Somit werden vor allem die effektiven und nebenwirkungsarmen Chelatbildner zur Schwermetallausleitung  eingesetzt.

Die Verabrechung nach den Anwendungsprotokollen der internationalen (IBCMT) und deutschen (KMT) ärztlichen Fachgesellschaften garantien dazu eine wissenschaftliche und sichere Basis.

Je nach Schwere der Erkrankungen können 25 oder mehr Infusionen erforderlich sein, die jeweils drei bis vier Stunden dauern. An diese Behandlung schließt sich häufig noch eine Erhaltungstherapie mit einer Infusion pro Monat an.

Die Entgiftung-Chelat-Therapie ist ein sehr sicheres, bewährtes Verfahren. Dennoch können Nebenwirkungen, wie Müdigkeit, Kältegefühl oder Harndrang, auftreten, die jedoch ungefährlich sind.

Vorbeugung der Schwermetallbelastungen

Leider sind Schwermetallaufnahmen aus der Umwelt und über die Nahrung heute grundsätzlich nicht mehr vermeidbar.

Die Gesamtmenge der aufgenommenen Metalle lässt sich jedoch reduzieren durch:

  • Verzicht auf bzw. Entfernung von Amalgamfüllungen (NACH Schwermetallausleitungstest!!)

  • Verzicht auf Genussgifte (Rauchen!)

  • Sorge für intakte Darmflora (Barriere zwischen „Innen“ und „Außen“)

  • Bewusste Ernährung (Naturbelassene Nahrungsmittel einkaufen und selbst zubereiten)

Die Gesamtmenge bereits aufgenommener Schadstoffe lässt sich durch die Unterstützung der körpereigenen Entgiftung reduzieren.

Die Entgiftung über die Nieren kann duch ausreichendes Trinken von Wasser unterstützt werden.

Auch über die Haut ist eine in ihrer Wirksamkeit nicht zu unterschätzende Entgiftung möglich. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass der Körper beim Schwitzen nach 20 Minuten beginnt, nennenswerte Mengen von Schadstoffen über die Haut auszuscheiden. Dies kann zum Beispiel durch Sport oder Sauna erreicht werden.

Beim Sport sind dazu keine Höchstleistungen nötig. Im Gegenteil, es kommt nur auf das Schwitzen an. Das kann, je nach Trainingszustand, schon bei konsequentem zügigen Gehen erreicht werden.

Genau so bei der Sauna. Optimal ist die Biosauna mit 40°C Lufttemperatur über 30 bis 45 Minuten. In diesem Sinne sind kürzere Schwitzdauern bei höheren Raumtemeraturen, so heroisch sie auch sein mögen, wirkungslos.

Quellen

  • Blaurock-Busch, E.: Mineralstoffe und Spurenelemente. Essentielle und toxische Metalle der Humanmedizin. Labor und Diagnose. MTM 2005.

  • Blaurock-Busch, E. und Strey, Reinhard: Handbuch der Klinischen Metalltoxikologie. Auflage 2016.

  • Fischer, A. B. und Eickmann, T.: Metalle/Thallium. In: Wichmann, Schlippköter, Fülgraff (Hrsg.): Handbuch Umweltmedizin-25. Erg. Lfg. 9/02, ecomed 2002.

  • Rubrecht, J.: Dimaval. Wissenschaftliche Produktmonografie. Heyl Berlin 2008.

  • Thomas, L.: Labor und Diagnose. TH-Books 2005. 6. Auflage.

  • Otto/DISU Osnabrück. Cadmium Informationsblatt- http://www.dapinfo.de/gesundheitsamt/alle/umwelt/chemie/met/cd/infobl.htm

  • http://www.uniterra.de/rutherford/ele013.htm

  • http://www.gifte.de/Antidote/dmps.htm

  • Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): http://www.bfr.bund.de/cd/27956

  • Ärztegesellschaft für klinische Metalltoxikologie e.V.

  • Dr.med. Peter Jennrich, Mitglied des Intern.Board of Clinical Metal Toxicology (IBCMT), wissenschaftlicher Beirat der Deutschen Ärztegesellschaft für Chelattherapie: Schwermetalle-Ursache für Zivilisationskrankheiten, CO`MED Verlagsgesellschaft mbH, Hochheim 2007

Kakaoflavanole: Schutzwirkung für das Herz-Kreislauf-System

 

Hot chocolate, Kakao … das klingt nach Liebe, nach so viel Wärme und Herzlichkeit… und irgendwieso vetraut aus der Kindheit.

Schokolade ist gesund, weil sie das Herz-Kreislauf-System unterstützt….. Haben wir schon sehr oft und überall gehört und gelesen. Doch es ist nur halbrichtig.

Denn nicht die Schokolade, sondern die darin enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen der Kakaoflavonole fördern die Gesundheit. Deren blutdrucksenkende, entzündungshemmende und gerinnungshemmende Effekte können sehr effektiv zum Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen und das Risiko, an einem kardiologischen Ereignis zu versterben, deutlich senken. Bei der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde wurde der nachfolgende Health Claim beantragt: „Kakaoflavanole fördern die Elastität der Blutgefäße, was zum normalen Blutfluss beiträgt.“

Eine sehr wichtige Wirkung der Kakaoflavanole ist die Reparatur des Gefäßinnenwandes (Endothels). Eine Dysfunktion des Endothels ist typisch für eine frühe Arteriosklerose und damit für die meisten kardiovaskulären Risikofaktoren. Bei Vorliegen einer endothelialen Dysfunktion kann weniger Stickstoffmonoxid (NO) in die Gefäße abgegeben werden und es kommt zu einer verminderten vaskulären Bioverfügbarkeit von NO und damit zu einer geringeren Gefäßelastizität.

Darüber hinaus ist eine Endotheldysfunktion gekennzeichnet durch eine vermehrte Bildung freier Sauerstoffradikale und eine erhöhte Produktion von Vasokontriktoren wie Angiotensin II und Endothelin – die Endotheldysfunktion ist somit der Beginn der Arteriosklerose. Kakaoflavanole regenerieren die Endothelfunktion, indem sie einen Anstieg von NO aus dem Endothel in das Blut induzieren. Dadurch weitet sich das Gefäß, die Durchblutung und Zirkulation des Blutes verbessert sich. NO entspannt die glatte Muskulatur der Gefäße. Das heißt, Kakaoflavanole verbessern bei Patienten mit Endothelfunktionsstörungen dessen Funktion ( bei Diabete Typ II oder Arteriosklerose! ).

Weitere kardiovaskuläre Schutzeffekte ergeben sich aus der blutdrucksenkenden, entzündungshemmenden, cholesterinsenkenden und stressreduzierten Wirkung der Kakaoflavanole. So liegen mehrere Metaanalysen vor, die zeigen, dass der Verzehr kakaoreicher Lebensmittel den Blutdruck senken kann. Die Senkung des Blutdrucks ergibt sich zum einen aus der Regeneration der Endothelfunktion; über die vermehrte Freisetzung von NO werden die Gefäße dilatiert. Zudem gibt es Hinweise auf eine blockierende Wirkung  auf das Angiotensin-konvertierende Enzym ( Blutdrucksteigende Enzym ).

Auch die entzündungshemmende Wirkung der Kakaoflavanole ist von großer Bedeutung, da chronische Entzündungsreaktionen eng mit der Entstehung der Arteriosklerose assoziiert sind. Kakaoflavanole inhibieren entzundungshemmende Zytokinde und führen zu einer Verringerung der Leukotrienen. Auch auf die Blutfettwerte haben Kakaoflavanole einen günstigen EInfluss. So führt der regelmäßige Verzehr von Kakaoprodukten zu einer Erhöhung des kardioprotektiven HDL-Cholesterins und einer Senkung LDL-Cholesterins, das zudem vor Oxidation geschütz wird. Personen, die regelmäßig Kakaoprodukte verzehren, einen niedrigen Body-Mass-Index aufweisen als eine, die keine Kakaoprodukte konsumieren. Dies wird von allem auf den Sättigungseffekt von Kakaoprodukten zurückgeführt.

Nicht zuletzt konnten auch stresssenkenden Effekte von Kakaoflavanolen nachgewiesen werden. Stress ist ein wichtiger Trigger für Herz-Kreislauf-Erkrankungen – kurzer heftiger Stress kann einen Myokardinfarkt auslösen. Daher ist die Reduzierung von Stress ein wichtiger Baustein in der Prophylaxe von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Kakaoflavanole können die Stresshormone Cortisol und Adrenalin senken: Je höher der Flavanolspiegel, desto geringer der Stressanstieg. Vermutlich schützen Flavanole auf der Ebene der Nebenniere vor der körperlichen Reaktion auf Stress.

Selbstverständlich trotz der vielen positiven Wirkungen der Kakaoflavanole die Empfehlungen, Kakaogetränke oder Schokolade zu verzehren, bei vielen audgrund des hohen Zuckergehalts und der hohen Energieziführ bei Diabetiker und bei Patienten mit metabolischen Syndrom kontraindiziert. Der Verzehr von Bitterschokolade ist wegen seines hohen Flavanol-Gehalts besser. Allerdings ist deren Energiegehalt kaum geringer und es werden durch die technologische Bearbeitung des Kakaos die wertvollen Flavanole aus dem Kakaopulver entfernt. Daher ist der Flavanol Gehalt in den verschiedenen Schokoladensorten und Herkunft schwanken. In mehreren  Studien wird daraufhingewiesen, dass die Schutzwirkung auf das Endothel bei zuckerfreien Kakao signifikant besser ist als bei regulärem Kakao.

Für viele Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinsuffizienz, mit Risikofaktoren für kardiologische Ereignisse wie Diabetiker Typ 2, Hypertoniker, bei Arteriosklerose und Gefäßverschlußerkrankungen, Raucher, Übergewichtige und beim Stress wäre die Gabe von Kakaoflavanolen aufgrund oben beschriebenen Wirkungen sehr sinnvoll. Daher sind Kapsel-Präparate, die Kakaoflavanole in hoher Konzentration enthalten und dabei keine kalorische Belastung bedeuten, sehr gut geeignet.

 

  Quellen:

1.  Sudano I, Flammer AJ, Roas S et al. Cacao, blood pressure, and vascular funktion. Curr Hypertens Rep 2012;14(4): 279-284.

2. Sansone, R et al. Cacao flavanol intake improves endothelial funktion and framimgham risk score in healthy men and womenn: A randomised, controlled, double-masked trial: the flaviola health study. Br J Nutr 2015; 28;114 (8):1246-55

3. Deutsche Geselschaft für Ernährung e.V.. 12, Ernährungsbericht. Bonn, 2012: 355ff  

 

 

 

Neurofunktionelle Störungen der Psyche

Psyche wird seit der Antike in einem sehr umfassenden Sinn verstanden. Das menschlicher Gehirn ist komplex und besteht aus Milliarden Kombinationen und Vernetzungen. Die wissenschaftliche Studien deuten auf Verbindungen der Areale für die emotionalen Funktionen mit den Arealen für Interezeption und die Viszeromotorik. Diese haben jedoch als einzelne Areale keine alleinige oder umfassende Funktion, sonder sind im komplexen Netzwerken arrangiert. Sind diese Netzwerke in ihrer Funktion durch physiche Einwirkungen oder chemisch-toxische Störungen in ihrer Funktion gestört, kann es neben körperlichen Symptomen auch psychische Beschwerden kommen. Des Weiteren können traumatische Lebensumstände oder auch der Umstand, dass man nicht gelernt hat, wie man mit bestimmten Situationen umgeht, zu Ängsten und Stress führen. Egal ob die Ursache eher in der Physiologie des Nervenssystems zu suchen ist, oder auf schlechte oder mangelnde Erfahrungen zurückzuführen ist, kann man über die Modulation des Nervensystems dem Menschen helfen neue kognitivie Strategien oder emotionale Konzepte zu lernen und ungünstige gelernte mentale oder physiologische Muster zu überwinden. Die Veränderungen des Nervenssystems kann durch Neurofunktionelle Integration erreicht werden. Die Diagnostik erfolgt durch neurologische Testung aller Körpersysteme und -funktionen, auch der kognitiven und emotionalen Funktionen. Die Behandlung hat zum Ziel die gestörte Funktion des Nervensystem durch Setzung gezielter motorischer und sensorischer Reize zu verbessern.

 

 

Multiple Sklerose und Ernährung

 

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems und charakterisiert durch Demyelinisierung, Neuraxonuntergang und Neuronenverlust. Die immunologisch bedingte Herkunft mit entzüdlicher Komponente lässt vermuten, dass ernährungstherapeutische Ansätze einen wirksamen Beitrag zur Therapie leisten kann. Im Gegensatz zu anderen chronisch-entzündlichen immunologisch übermittelten Erkrankungen wie Rheuma oder chronische entzündliche Darmerkrankungen ist die Ernährungstherapie bei MS wenig mit klinischen wissenschaftlichen Studien belegt. Zum anderen zeigen die Daten, dass etablierte Ernährungstherapien, die bei metabolischen Erkrankungen evidenzbadsiert ist, eher geringe klinische Wirkung bei MS zeigt.

Experimentelle Studien zeigen für das regelmäßige intermittierende Fasten eine gute Wirkung auf MS und andere neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson und Demenz. Dabei zeigen Studien unter ketogener, pflanzenbasiert, vegetarische betonte Vollwerternährung entzündungshemmende und neuroprotektive Wirkungen. Für die sichere klinische Einschätzung sind noch die Ergebnisse weiterer Studien abzuwarten. Es wurden verbesserte Krankheitsverläufe und Verringerung der Läsionslast im MRT der Tiere beobachtet. Sehr günstige signifikante Effekte zeigte wiederholten Perioden 3-tägigen Fastens mit teilweise reversible Demyelinisierung. In Fastenkonzept werden niedrig kalorische Ergänzungen eingesetzt. Zur Sicherung des Fastenstoffwechsels mit Energiegewinnung aus Lipolyse die Kalorienzufuhr 500 kcal pro Tag beim Fasten nicht überschreiten darf. Das Konzept der mimicking Fasting mit vegane und zuckerarme kalorienreduzierte Kost über 4-5 Tage in monatlichen Abständen liegt bei 900 Kalorien pro Tag.

Grundsätzlich erscheint eine pflanzenbasierte mediterranen Ernährung sehr vorteilhaft. Eine früher sehr oft eingesetzte Ernährungstherapie mit hohen Anteilen an pflanzlicher Kost, Ballaststoffen und pflanzlichen Ölen wird heute nach neueren Erkenntnissen als lacto-vegetabile Vollwertkost , und nicht wie von vielen irrtümlich als – nur Rohkost (Gährung und Fäulnis = Leaky Gut Syndrom!)  angeboten! Der Vorteil der pflanzenbasierte Form liefert die in tierischen Lebensmittel vorkommende Arachidonsäure (Eigelb, Fleisch, Innereien, Fisch, Butter), die ein Cofaktor für entzündungsfördernde Botenstoffe ist.

Einen entzündungshemmenden Effekt haben Omega-3-Fettsäuren, die aus pflanzlichen Quellen (Leinsamen, Leinöl, Walnüsse, Blattgemüde, Samen) und Fisch stammen. Wenn eine erhöhte Omega-3-Fettsäurezufuhr angestrebt wird, sollte diese bevorzugt über pflanzliche Quellen erfolgen, da Fisch mit neurotoxischen Schwermetallen und Industrieschadstoffe aufngrund der Verschmutzung der Meere belastet sind. Relevant sind Arsen, Blei und Quecksilber, die bei MS Patienten in einigen Studien höhere Exposition nachweisen. Für Arsen ist neben Reismilch, Geflügel, Fisch und Thunfisch die häufigsten Quellen. Für Blei sind Milch und Milchprodukte. Für Quecksilber sind wiederum Fisch und Meeresfrüchte. In vielen Studien wurden auch erhöhte Belastungen mit Pestiziden und Polychlorbiphenylen (Fisch, Fischöl, Eier, Milch, Fleisch) bei MS festgestellt.

Milch steht auch in Verdacht eine ungünstige Rolle bei MS und neurodegenerativen Erkrankungen zu spielen. Hier scheint die Galaktose ein destruktive Cofaktor zu sein. Durch den Verzehr von Milch senkt auch noch Harnsäurewert, was für Gicht ein positiver Wirkung zeigt. Harnsäure ist jedoch auch noch ein wichtiges Antioxidans für das Gehirn und schützt vor neurodegenerativen Erkrankungen.

Die von deutschen Apothekerin Budwig begründetete Öl-Eiweiß-Ernährungsform erfährt immer mehr große Popularität bei MS Patienten. Die Diät wirkt antientzündlich, krebshemmend und sieht einen hohen Anteil an pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren aus Leinöl vor, hat wiederum jedoch Milchprodukte, was nicht zu empfehlen ist!

Die Schweizer Dr. Koumine entwickelte eine weitere Diät für MS, die zusätzlich zur Budwig Diät noch Darmhygiene, Säure-Basen-Gleichgewicht, Nahrungsergänzungsmittel sowie psychosoziale Betreuung effektiv und effizient einsetzt.

Noch ist unklar , wie die Rolle von Salz für die Entstehung der MS ist. Mehrere epidemiologische Studien belegen dass ein reichlicher Kaffegenuss mit deutlich reduzierten Risiko verbunden ist , an MS zu erkranken.

Die Neurowissentschaftler gehen davon aus, dass die Ernährung über die Darmflora auf die MS einwirtkt, sowohl beim Entstehen als auch bei der Progression. Eine besondere Rolle scheinen dabei die kurzkettigen Fettsäuren zu spielen, die als Botenstoffe zwischen der Mikrobiota und Immunzellen dienen. Jede Ernährungsmodifikation geht vermutlich mit einer Beeinflussung der Darmflora einher. Dies kann möglicherweise auch die Erklärung dafür sein, warum sich in bestimmten Orten der Welt die MS-Häufigkeit in den vergangenen Jahren deutlich geändert hat. Westlicherer Lebensstil in viele Gegenden die Zahl der MS-Erkrankungen gesteigert. Noch ist unklar, in welcher Form sich die Mikrobiota beeinflussen lässt.

Aus Sicht der Integrative Medizin können Interventionen, die Mikrobiota aufbauen und eher in eine entzündungarme Balance bringen, der Krankheitsverlauf der MS günstig beeinflüsst, empfohlen werden, z.B. regelmäßige Fastenperioden mit intermittierenden Fasten, präbiotische basische balaststoffreiche (nicht nur Rohkost = Gährung + Fäulnis = Leaky Gut Syndrom!) Gemüse, eine pflanzenbasierte, vegetarisch betonte ketogene Vollwert Ernährung mit der ayurvedischen Ansätzen.

Quellen:

  1. Jörg S et al: Environmental factors in autoimmune diseases and their role in multiple sklerosis. Cell Mil Life Sci 2016; 73(24): 4611-4622

  2. Choi IY et al: A Diet Mimicking Fasting Promotes Regeneration and Reduces Autoimmunity and Multiple Sclerosis Symptoms. Cell Rep 2016; 15(10):2136-46

  3. Amato MP et al: Environmental modifiable risk factors for multiple sclerosis: Report from the 2016 ectrims focused workshop. Mult Scler 2017; doi: 10.1177//135245851668684

 

 

 

Mitochondriopathien und Nitrosativer Stress

Klassischerweise werden Mitochondriopathien als Erbkrankheiten betrachtet und in der Regel durch eine Muskelbiopsie gesichert. Es gibt eine Vielzahl solcher angeborenen Mitochondriopathien, die jeden Bereich des Mitochondriums betreffen können.

Häufiger als genetisch bedingte Mitochondriopathien finden sich erworbene Formen, die nicht mit charakteristischen Symptomen ausfallen. Das Erscheinungsbild kann stark variieren. Sehr oft klagen Menschen dann über Energielosigkeit, möglich sind auch Beschwerdebilder, die an Multiple Sklerose, Fibromyalgie oder chronische Müdigkeitssyndrom erinnern.

Auslöser der erworbenen Mitochondriopathien ist Nitrosativer Stress, der Strukturen und Genom von Mitochondrien schädigen kann, auch ein Mangel an mitochondrialen Cofaktoren, wie Coenzym Q 10, Riboflavin oder Niacin.

Nitrosativer Stress entsteht wenn Stickstoffmonoxid (NO) in erhöhten Mengen gebildet wird. Als endotheliales (innere Gefäß Wand bezogenes) NO führt es an Gefäßen zu einer Gefäßwand Erweiterung. NO wird auch in Nervenzellen gebildet, was infolge eine bakteriellen oder viralen Infektionen entsteht oder auch in Mitochondrien.

NO stellt ein farbloses Gas dar, das aufgrund eines ungepaarten Elektrons Radikal Charakter besitzt und ausgeprägten biologischen Effekte beruht. Durch eine Reaktion mit Superoxidanionen reagiert es bei oxidativem Stress zu Peroxynitrit, einer toxischen Substanz, die Mitochondrien schädigt.

Peroxynitrit ist das wesentliche Agens in der Kaskade aus nitrosativem Stress, Mitochondriopathie, Immundysfunktion (chronische, oft stille subklinische Entzündung) und in vielen Fällen auch Schmerzen.

Häufige Ursachen einer vermehrten NO-Synthese oder Nitrosativem Stress sind im folgenden zusammengestellt:

 

  • Schmerzen

  • Chronische Entzündungen

  • Chronischer Stress

  • Umweltgifte: Schwermetalle, Lösungsmittel, Pestizide

  • Medikamente: Antihypertonika, Langzeitnitrate, Antidiabetika, Cholesterinsynthesehemmer, mitochondrieinschädigende Antibiotika (Gentamicin, Cotrimoxazol)

  • HWS-Traumen

 

Eine ganze Reihe von Erkankungen wurden in der Vergangenheit mit Nitrosativem Stress in Verbindung gebracht. Inflammatorische Erkrankungen fördern über eine Freisetzung von Zytokinen die Aktivierung der induzierbaren NO-Synthase. Hierdurch wird vermehrt NO gebildet. Es kommt dann zu Nitrosativem Stress.

 

Eine Auswahl mitochondrialer und chronisch entzündlicher Erkrankungen:

 

 

  • Rheumatoide Arthritis

  • Seronegative Spondylarthropathien ( M. Bechterew, reaktive Arthritis )

  • Kollagenosen ( Systemische Lupus, Sjörgen Syndrom, Sklerodermie )

  • Polymyalgia Rheumatika

  • Fibromyalgie

  • Chronifizierte Infektionen ( Borreliose, Chlamydien, Hepatitis )

  • Chronische Erschöpfung

  • Multiple Sklerose

  • Tumorleiden

  • Metabolisches Syndrom, Diabetes, KHK und Arteriosklerose

  • Sekundäre Depressionen und Angststörungen

  • Psoriasis

  • Allergien, Neurodermitis, Asthma

  • Lebererkrankungen

  • Migräne, chronischer Kopfschmerz

  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen und Reizdarm

 

Diagnostische Ansätze bei Mitochondriopathien oder Nitrosativem Stress können die NO-Bildung, Voraussetzungen der Peroxinitritsynthese oder Auswirkungen auf die Mitochondrien erfassen und bestimmen die optimale therapeutische Faktoren.

 

 

 

 

Wundinfektionen Behandlung mit Akupunktur, Neuraltherapie, Ozon-Sauerstofftherapie und Phyto

 

 

Therapie der chronischen Wundinfektionen ist meistens trotz des kostenintensiver Einsatzes von Wundauflagen und Verbänden nur mit geringen Heilungserfolg zu vetrösten.

Procain, als Neuraltherapeutikum fördert internsiv die Mikrozirkulation mit gleichzeitiger antiseptischen und entzündungshemmenden  Wirkungen. Es ist mit eine Infiltration der Wundfläche mit Procain und Procain-getränkten Kompressen als Auflagen und Spülungen mit Kamillenextrakten zu vollbringen. Nach Wundreinigung kann auch mit offiziellen Lavendelöl Fettgazen steril in Kompressen fixiert werden.

Akupunktur wirkt hier dabei nicht nur schmerzlindernd, sondern auch abschwellend, juckreizstillend, entzündungshemmend und durchblutungsfördernd. Lokal wird die infizierte Wunde im Abstand vom Wundrand mit sehr feine Nadel umstochen. Bei schmerhaften Wunden eignet sich der Softlaser mit 50 mW, sowie der gesamte Wundfläche Laser Bestrahlung. Segmental werden die Akupunktur Punkte im Bereich der Wirbelsäule mit mehreren Nadeln behandelt, auch bilateral. Systemisch kommen die Lymph Punkte (Milz), Juckreizstillende und hitzeableitende , regenerative Punkte (Dickdarm, Magen).

Ozon Therapie kommt auch als hoch reaktive 3-atomige Variante des reaktionsträgen atmosphärischen Sauerstoffs und durch elektrische Entladung in Ozongenerators von reinem medizinischen Sauerstoffs sehr wirksam bei infizierten Wunden an. Nach Low-Dosis und High-Dosis-Prinzip, wie auch lokal zur Hautflächen Behandlung mit große und unterschiedliche Indikationsspektrum, erreicht in verschiedenen Konzentrationen unterschiedliche Effekte. Hohe Kontretrationen wirken keimtötend, niedrige regen die Wundheilung an. Ozon-Sauerstoff-Gasgemisch von 1-100 mg/l wird in einen Plastikbeutel eingeletet oder mit Saugglockenverfahren über die Wunde geführt. Zur Wunddesinfektion und Keimtötung wird 40-60 mg/l täglich verwendet. Das ist sehr effizient, sodass bereits nach wenigen Tagen Befreiung von Krankheitserreger und Regeneration erreicht werden kann.

 

Mikrobiologische Therapie bei rezidivierenden Harnwegsinfekten

Aktuelle Forschungsergebnisse aus der Immunologie deuten neues Licht für die Entstehung wiederkehrendenden chronischen Infektionen in den Harnwegen. Die European Association of Urology stellte fest, dass entzündlichen Immunreaktionen hängen von Funktionen der Rezeptoren für bakterielle Antigene. Die Aktivität dieser Rezeptoren stimuliert mehr oder weniger den Immunantwort und ist auch verantwortlich für chronischen Verlauf der Harnwegsinfekten.

Jedes Organ verfügt seine eigene spezielle Mikrobiota, die mit Ihren spezifischen Signalen alle menschliche Regulationssysteme beeinflüßen. Antibiotika kann Leben retten, jedoch dabei auch der Keimzahl und Diversität der Mikrobiota enorm zestören.

Mikrobiotische Therapie (MT) in Verbindung mit dem Einsatz von Coli-Autovaccinen beugt die immunologische Eskalation rezidivierender Harnwegsinfekte. Dabei geht es um immunmodulierende Signale an Rezeptoren, die speziell dafür existieren. Ansatz von Coli-Autovaccinen und auch spezifischer Uro-Vaccinen als innovative Therapieoption stellt integrativer komplementärmedizinischer Therapiekonzepte und zwingende Ergänzung bei notwendiger Antibiotika Therapie vor.

Quellen:

  1. Li D, Zhang X, Chen B. SIGIRR participates in negative regulation of LPS response and tolerance in human bladder epithelial cells. BMC immunol, 2015 Dec 3; 16:73.doi: 10,1186/s12865-015-0137-5

  2.  Schmidt R, Schnitzer S. Allergie und Mikrobiota. Stuttgart: Haug; 2017

 

 

 

Vitamin C Hochdosis Therapie

 

Ich bekenne mich schuldig – wann immer neue, aufregende Ideen auftauchen, denke ich : Das kann nicht sein.      Paul Greengard, Nobelpreisträger in Medizin/Physiologie 2000

 

Seit mehr als 100 Jahren haben viele Förscher über Vitamin C geschrieben. Vitamin C hat sich als faszinierende Substanz erwiesen, dass ein Großteil der Forschung über seine Wirkungen schon aus der Zeit vor seiner chemischen Isolierung stammt. Lange Zeit war Vitamin C fälschlich als Vitamin in Sinne der Definition etikettiert worden. Das war einer der Hauptgründe dafür, dass die angemessene Dosierung von Vitamin C bislang kaum annerkannt ist. Die unzureichende Dosierung bleibt in wissenschaftlichen Arbeiten die wesentliche Ursache dafür, dass man bei der Behandlung einer bestimmten Infektionskrankheit oder einer anderen Erkrankung keine Wirksamkeit feststellen kann.

Genetisch kann der Mensch den DNA-Code für das lebenswichtige Enzym L-Gulonolactonoxidase, der für die endogene Umwandlung von Glukose in Vitamin C erfolrderlich ist , nicht aktivieren. Dieser Gendefekt ist der wesentlicher Grund dafür, dass wir viel leichter für Infektionen und Erkrankungen anfällig sind als wilde Tiere. Menschen sind komplett von der Aufnahme Vitamin-C-haltiger Nahrung abhängig. Die Reparatur dieses Gendefekts oder der Ausgleich des Defizits könnten die Gesundheit des Menschen in bislang unbekanntem Ausmaß verbessern.

Vitamin C ist ein wirksamer Polio-Viruskiller! Offenbar wird mit intramuskulären und intravenösen Injektionen von Vitamin C effektiver ein optimaler Gewebespiegel eirrecht als mit einer oraler Anwendung. Ebenfalls Therapie der akute Virushepatitis, Masern, Mumps, Virus-Enzephalitis, Windpocken und Herpes-Infektionen, Viruspneumonie, Influenza Virus, Tollwut, AIDS, Erkähltung, Diphterie, Keuchhusten, Tetanus, Streptokokken-Infektionen, Lepra, Brucellose, Autoimmunerkrankungen und chronische Entzündungen, Rheuma und Arthrose, Neurodermitis haben sehr gute Ergebnisse mit Vitamin C gezeigt.

Zusätzlich zu der hochwirksamen antioxidativen Eigenschaft von Vitamin C, die einen großen Teil seiner antimikrobiellen klinischen Wirksamkeit begründet, würden noch zahlreiche weitere positive Wirkungen beschrieben:

Verbesserung der Interferon-Produktion. Interferone sind körpereigene antivirale Glycoproteine und werden in Zellen produziert, die mit einem Virus infiziert sind. Dadurch wird die Resistenz der  benachbarter Zellen gegen Virusattacken erhöht.

Erhöhung der Phagozytenfunktion (weiße Blutzellen), die Mikroorganismen und Fresszellen beseitigen.

In wichtigen Immunzellen speichert sich Vitamin C bis zu 80-fach höher als im Plasma, was eine optimale Versorgung der infizierten Körperregionen ermöglicht.

Verbesserung der zellvermittelten Immunreaktion mit T-Lymphozyten Aktivierung bei Angriffen auf infektiöse Erreger.

Verbesserung der Zytokin-Produktion in weißen Blutzellen. Diese Eiweißstoffe werden von weißen Blutzellen freigesetzt und als interzelluläre Vermittler an der Immunantwort beteiligt.

Hemmung von T-Lymphozytentods.

Verbesserung der Stickoxid (NO)-Produktion bei Phagozyten. NO Stoff wird in weißen Blutzellen produziert und trägt zur Abtötung invasiver Mikroorganismen bei.

Verbesserung der T- und B-Lymphozyten Proliferation.

Hemmung der Neuraminidase Enzyms manche pathogenen Viren und Bakterien, was körpereigene Abwehr steigt.

Erhöhung der Antikörper-Produktion für Infektionen und Toxinen Bekämpfung.

Aktivierung der natürlichen Killerzellen (Lymphozyten), die Krebszellen z B. direkt attackieren und abtöten können.

Verbesserung der Prostaglandinbildung – hochwirksamen Mediatoren zahlreicher physiologische Prozesse wie z B. Regulation der T-Lymphozyten.

Aktivierung des Zellproliferation und Zelldifferenzierung durch cyclisches Guanosinmonophosphat.

Vitamin C und Wasserstoffperoxid können die Schützverkapselung mancher Bakterien auflösen oder abtöten.

Entgiftung von Histamin zur Unterstützung lokaler allergischer Immunfaktoren.

Neutralisierung von oxidativem Stress, der den Infektionsprozess fördert.

Schleimlösende Wirkung.

 

 

Fazit:

Viele infektiöse Erreger und die zugehörigen Erkrankungen können mit Vitamin C komplett verhindert, leicht rückgängig gemacht und geheilt werden. Frederick Klenner war ein großartiger Visionär und wahrer medizinischer Pionier in der Anwendung von Vitamin-C-Dosierungen, die jenseits des Vorstellungsvermögens der meisten anderen Forscher liegen. Die sofortige Anwendung sehr hoher Vitamin-C-Dosierungen (7,5 Gramm;  15,0 Gramm;  25,0 Gramm) bei schwer infizierten Individuen, unabhängig von anderen Medikamenten, sehr wirksam  und effektiv ist! Viele Infektionskrankheiten produzieren Toxine, die den Schwergrad der Erkrankung erhöhen und lebensbedrohlich sein können. Als hochpotentes Antitoxin ist Vitamin C ein perfektes Mittel, um toxinassoziierte Infektionskrankheit und akute und chonische Vergiftungen zu behandeln. Da die intravenöse Gabe von Vitamin C eine sehr sichere Form der Supplementierung darstellt und ist zum Goldstandart der Therapie geworden. Die Ergebnisse der Doppelblindstudien zeigen, dass Vitamin C selbst bei Frühgeborenen sicher angewendet werden kann. Augrund der in Verbindung mit Metallen auftretenden prooxidativen Aktivität von Vitamin C erfordern Krankheiten, die durch Eisenüberschuss gekennzeichnet sind, eine besonder Rolle für die Supplementierung. Vitamin C ist ein besonders wirksames Supplement für die meistens Krebspatienten und viele chronische Erkrankungen. Viele Studien empfehlen eine schrittweise Erhöhung der Dosierung, bevor man eine hochdosierte Therapie einleitet. Die Toxizität oder Karzinogenität von mehr als 50 Schadstoffen werden von Vitamin C abgeschwächt, die in der Luft, im wasser und in Nahrungsmittel allgegenwartig sind.

Für Arzt und auch für Patient, die sich die klinischer Leitfäden nicht wiedersetzen können, wird Vitamin C zur perfekten Begleitsubstanz, die man zu jeder anderen empfohlenen Standardtherapie zusätzlich einsetzen kann!

 

 

Man braucht mehr als Logik und glasklare Beweise, um die Trägheit und den Dogmatismus des etablierten Denkens zu überwinden.               Irwin Stone

 

 

Quellen:

1. Levy, T (2001) optimal Nutrition for Optimal health. The Real Truth About Eating Right for Weight Loss, Detoxification, Low Cholesterol, Better Digestion, and Overall Well-Being. New York, NY: Keats Publishing

2. Kulacz,R., Levy, T (2002) The Roots of Disease. Connecting Dentistry and Medicine. Philadelphia, PA: Xlibris Corporation.

3. Levy, T ( 2015 ) Curing the Incurable: Vitamin C, Infektious Diseases, and Toxins. Koop Verlag

4.  www.carstens-stiftung.de/artikel/hochdosiertes-vitamin-c-in-der-krebstherapie.html

5. flexikon.doccheck.com/de/Ascorbins%C3%A4ure

 

Herz-Kreislauf und stille Entzündungen

Als die Menschen noch nicht die Anatomie des Herzens kannten, betrachteten sie das Herz als etwas Geistiges. Viele interpretieren heute das Herz als Sitz der Gefühle, starke Emotionenen wie Liebe, Eifersucht und Haas. Aber Herzen können bekanntlich auch erglühen, wobei man dann sogar jemandem sein Herz zu Füßen legt! Anderen Menschen widerfährt tiefes Herzensleiden und sie können sogar an gebrochenem Herzen „verbrennen“. Stresshormone wie Adrenalin öffnen Kalzium-Kanäle an den Herzmuskelzellen und verursachen Gefäßverengung am Herzen, die so heftig seien können, dass es zum Herztod kommen kann.

In den zivilisierten westlichen Welt stehen die Störungen des Herz-Kreislaufsystems an erste Stelle für die Ursache des Herztodes. Oftmals wird es durch Herzinfarkt oder Schlaganfall als Folge der sklerosierenden verhärtenden Gefäßwand Einlagungen und Verschluß (Arteriosklerose) ausgelöst. Eine andere zunehmende Erscheinung  an den Gefäßen sind die Aneurismen, die Ausbuchtungen sehr stark verdünnten Gefäßwand als Folge der Erhöhung des Blutdrucks, indem die Herzarbeit vermehrt und die Gefäßspannung erhöht wird. Es kommt zu Blutdruckschwankungen, die durch seelische Anstrengung und Dysbalance zwischen Anspannung und Enspannung unterstützt werden.

Besonders beachtete Auslöser für Herzinfarkt und Schlaganfall sind: erhöhte Cholesterin- und Triglyceridwerte, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Rauchen, „stillen Entzündungen“ und erhöhten Homocysteinwerte.

Entzündungen sind gute Abwehr Reaktionen zum Schutz von Keimen, zum Abbau zerstörten Gewebes und zum Wiederaufbau. Wenn diese Reaktionen jedoch nicht abgeschlossen werden können, weil die Reize sehr stark und andauernd sind , entwickeln sich chronische Zustände , die zu stillen Entzündungen (silent inflammations) werden. Die können als Folge der Reaktionen auf krankmachende Mikroorganismen sein oder als Folge der unspezifische Reize von Zelltrümmer, Bruchstücken von Mitochondrien und Stoffwechselprodukte wie Harnsäure oder chemische Substanzen, und Umweltgifte. Beide können von den Zellen eingeschlossen und dann in den Interzellularraum gelangen,  oder sie sammeln sich in der extrazellulären Matrix. Dort werden die über Rezeptoren von den Immunzellen erkannt, und somit werden Immunreaktionen aktiv, welche „stille Entzündungen“ unterhalten.

Wie entsteht Arteriosklerose? Wenn erhöhte Fette und Zucker (die auch durch Stress in Übermass steigern!) im Blut planchen und niedrige intrazelluläre Kalium Konzentration herrscht, aktivieren sich die Makrophagen (Fresszellen) zur deren Verspeisung und sammeln sich erschöpft an den Gefäßwand mit lauten Entzündungen Aufrufen, die Interleukin – 1ß freisetzen. Das kann weitere Gefäßveränderung  mit Einrissen in den Gefäßwand mit Einblutungen (Schlaganfall)  und Bildungen von Gerinnungssubstanzen, die Gefäß verstopfen (Infarkt) verursachen.

Unter anhaltenden Stress Situationen kommt es zur Erschöpfung der Nebenniere. Dann kann der Körper nicht mehr adäquat aus Stress reagieren und nur kleine Menge an Cortisol bilden. Das Cortisol braucht der gestresste Organismus für die Hemmung der „stille Entzündung“. Dabei wird auch das Serotonin-System gebremst, was zur Agression, Frustration und Angst führt, die erneut Stress Reaktionketten anreizt. Nebenniere reguliert auch Mineral Verhältnis von Kalium und Natrium, was beim Störungen und Erhöhung der Kaliums, erneute Entzündungen aktiviert.

Unser Leben mit starken Leistungsdruck fordert kontinuirlich Stresshormone aus der Nebenniere. Wenn Adrenalin sehr schnell wieder abgebaut werden kann, steigt Cortisolspiegel im Blut laufend an, bis die Nebenniere irgendwann aus der Puste ist … Als Folge kommen die Blutdruckschwankungen und die Entstehung der Freier Radikalen (oxidierend wirkende Moleküle). In Übermaß sind die Oxidantien schädlich und lösen die Proteine auf dem Gefäßwand. Auch zu viele kurzkettige Kohlenhydrate (Zucker), Fette, Umweltgifte und Genussmittelabusus (Rauchen und Drogen) wirken fördernd für „stille Entzündung“ und oxidierend für freie Radikale. Um Oxidantien zu deaktivieren werden dringend die Antioxidantien ( Vitamine A, E, C, Omega-3 Fettsäuren, reduziertes Glutathion) benötigt, um gesunde Balance wieder zu finden.

Was haben wir denn also auf dem Herzen?

„Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch“ – aus dem Buch Hesekiel

Funktioneller neuromuskulärer Assessments

“ Applied Kinesiology ist ein System funktionellen neuromuskulären Assessment, mit welchem durch manuelle Testung einzelner Muskeln und deren Reaktionsänderung durch diagnostische  Provokationen und therapeutische Maßnahmen funktionelle Zusammenhänge von Störungen aufgeklärt und diese beseitigt werden. “   Dr. med. Hans Garten – Gründer und Vorsitzender der Deutschen Ärztegesellschaft für Applied Kinesiology (DÄGAK)

Applied Kindesiologie verbindet  Elemente der Manualtherapie, Akupunktur, Chirotherapie, Osteopathie, Orthomolekulare Medizin, Herdlehre, NLP, Homöopathie, Zahnmedizin, Kieferorthopedie, klinische Ökologie und setzt sie in Bezug mit konventionellen schulmedizinischen Konzepten von Physiologie, Biochemie und Neurologie.

Daraus eintsteht ein wunderbares einheitliches System, welches auf bekannten neuroanatomischen und neurophysiologischen Erkenntnissen basiert und die Therapie als ein Ganzes ermöglicht!