Bioresonanz

Symphonie der Lebenskräfte

 

“ Der erste Schritt zur Genesung muss keine Therapie sein! Vielmehr liegt es an uns selbst durch die Ausschaltung von Störfeldern den ersten Schritt zur Gesundung bzw. Gesunderhaltung unseres Körpers zu tun. “                 Prof. Dietmar Heimes

 

Die Bioresonanz nach Paul Schmidt wird als Diagnose- und Therapieverfahren genutzt. Um Erkrankungen und Fehlfunktionen erkennen zu können, werden die körperspezifischen elektromagnetischen Schwingungen gemessen. Zur Behandlung werden harmonisierende Schwingungen verwendet, die im Körper Resonanz erzeugen, um die krankhaften Signale zu neutralisieren und die Regulationssysteme des Organismus zu aktivieren.

Das Vorhandensein von Bioresonanz – also der Reaktion des Körpers auf Schwingungen – lässt sich leicht selbst beobachten: Setzen wir unsere Haut länger der Sonne aus, werden wir braun. Das ist eine Reaktion auf den ultravioletten Anteil im Sonnenlicht. Ultraviolettes Licht hat eine Wellenlänge, die die Pigmentbildung in unserer Haut anregt. Allerdings führt ein Zuviel an Sonnenlicht zum Sonnenbrand, woraus sich leicht ableiten lässt, dass die positiven regulativen Effekte von Schwingungen auf den Organismus an bestimmte Kriterien gebunden sind. Die förderliche Bandbreite der Schwingungen nennt man „biologisches Fenster“.

 

Geschichte der Bioresonanz nach Paul Schmidt

1976 legte Paul Schmidt mit der Entdeckung, dass elektromagnetische Schwingungen einen regulativen Einfluss auf den menschlichen Organismus haben, den Grundstein für die exogene – also von außen wirkende – Bioresonanz. Er fand heraus, dass Krankheiten bis zu ihrer körperlichen Manifestation stets eine Schwingungsentwicklung durchlaufen, von sehr hohen Frequenzen bis in den von der Schulmedizin diagnostizierbaren Bereich unter 100 kHz. Das bedeutet aber auch, dass sich Erkrankungen durch die Messung dieser Schwingungen noch vor ihrem Ausbruch erkennen lassen. Schmidt entdeckte ferner, dass der Körper zur Aktivierung seiner Regulationssysteme Schwingungen benötigt, die dekadisch aufgebaut sind.

 

Frequenz und Intensität als Wirkungsfaktoren

Der Begriff „Frequenz“ bezeichnet die Schwingungshäufigkeit pro Sekunde, die in Hertz (Hz) gemessen wird. 1 Hz entspricht einer Schwingung pro Sekunde, 1.000 Hz (1 kHz) tausend Schwingungen im selben Zeitraum.

Die „Intensität“ einer Schwingung ist die Höhe ihres Maximalausschlags (Amplitude). Schwingungen derselben Frequenz können unterschiedliche Amplituden haben. Je höher die Frequenz, desto weniger ausgeprägt muss die Amplitude sein, um einen Effekt zu erzielen.

Die Erkenntnis, dass der Organismus zur Aktivierung der Selbstregulation dekadisch abgestimmte Schwingungen benötigt, war bei der Entwicklung der Bioresonanzgeräte zunächst eine Herausforderung. Schwingungen im elektromagnetischen Bereich unterliegen keiner Teilung in 10er-Schritten, sondern teilen sich typischerweise durch 2, 4, 8, 16 etc. Das von Paul Schmidt entwickelte System verwendet deshalb zur Einstellung der Frequenzen Grundwerte, die auf allen Frequenzdekaden gleichzeitig Resonanz im Organismus erzeugen. Dies hat auch den Vorteil, dass nicht jede Frequenz einzeln harmonisiert werden muss.

Für die Bioresonanztherapie nach Paul Schmidt ist die Frequenz das entscheidende Kriterium, da sie sich für unterschiedliche Erfordernisse modulieren lässt. Theoretisch könnte man auch die Schwingungsintensität modulieren, die Praxis hat jedoch gezeigt, dass zu viele Variablen die Erzeugung einer Resonanz im Körper eher erschweren. Bioresonanzgeräte verwenden daher eine für den Menschen angenehme, festgelegte Amplitude.

Die modernen Bioresonanzgeräte nach Paul Schmidt verwenden ein passives Dipol-Antennensystem und sind computergesteuert.

 

 

 

Kommentar von Olga Beckmann

 

 

Auch wenn es noch nicht so viele evidenzbasierten wissenschaftlichen Studien für die Wirksamkeit der Bioresonanztherapie gibt, hat sie sich in der Praxis in einer Vielzahl von Fällen seit über viele Jahrzenten als erfolgreiche Diagnostik und Behandlungsmethode zur energetischen und informativen Unterstützung der körperlichen Selbstregulationsmechanismen erwiesen.

Quellen

  • Heimes, Dietmar: Bioresonanz nach Paul Schmidt. Einführung, Geräte, Anwendung. 5. Auflage. Spurbuchverlag, Baunach, 2015. S. 21-29.
  • Hendel, Dr. med. Barbara und Ferreira, Peter: Wasser & Salz. Ina Verlag
  • Horn, Florian, et al: Biochemie des Menschen. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2003.
  • Sander, Friedrich F.: Der Säure-Basen-Haushalt des menschlichen Organismus. 2. Auflage. Hippokrates Verlag, Stuttgart 1999.
  • Schmidt, Thews, Lang: Physiologie des Menschen. Springer Verlag
  • Vereinigung zur Förderung der Schwingungsmedizin. Im+puls Ausgabe 1-12
  • Worlitscheck, Dr. med.: Original Säure-Basen-Haushalt. Haug Verlag