Infusionstherapie der Durchblutungsstörungen, Erschöpfung, KHK, Hypercholesterinämie, Zerebrale Sklerose und Impotenz

„Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße“ Prof. Dr. med. Robert Rössle

 

Behandlung von Durchblutungsstörungen mit ZellErneuerung – FettAbbau Infusionen

 

Verbindungen aus der Phospholipiden und  Cholesterin sind Bestandteile jeder Zellmembran in menschlichen Körper. Hauptvertreter der Phospholipide in unseren Zellen ist das Phosphatidylcholin (PPC) oder Lecitin. PPC hat eine Funktion der Bausteinen für die Zellmembranen und wird bei deren Regeneration und Aufbau benötigt. Die sind zudem auch eine Quelle von Cholin, das in Nervenzellen für die Lieferung der langkettige Fettsäuren für die Prostaglandin- und Leucotrienbildung – Gewebshormonen zuständig, die bei Entzündungen, Fieber, Schmerzen und Asthma eine Rolle Spielen.

Ein höherer Gehalt an Phospholipiden macht die Membranen flüssiger und verbessert ihre Funktion, ein höhere Gehalt an Cholesterin hingegen macht die Membran starrer. Es ist bekannt, dass der passive Transport der Mikronährstoffen durch die flüssiger Membran besser funktioniert, aslo mit sehr höheren PPC-anteil.

Soja-PPC mit seinem hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren wirkt in diesem Sinne am besten. PPC aus Sojabohnen hat zwei langkettige und mehrfach ungesättigte fettsäuren, zu zwei Dritteln ist dies Linosäure. Ein solches Molekül wird als 1,2 -Dilinoleoyl-Phosphatidylcholin bezeichnet und kann im Körper des Menschen einiges positiv bewirken.

Weil es die Alterungsprozesse auf zelluläre Ebene rückgängig machen kann, nenne ich meine Therapie Zellerneuerung-Fettabbau-Kur mit Infusionen.

PPC war unter Namen Lipostabil in Deutschland über viele Jahrzente als Medikament zur Injektion bekannt. Es diente zur Prävention und Behandlung von Fettembolien.

PPC ist daher gut erforscht, und viele wissenschaftliche Arbeiten befassen sich mit der Substanz.

 

Wirkung von Soja-Phosphatidylcholin:

 

  • Cholesterinsenkung der Membranen und Erhöhung deren Fluidität

  •  Verbessert Membranfunktion der Zellen und den passiven Stofftransport

  • Erhöht die Flexibilität von roten Blutzellen und verbessert dadurch die Mikrozirkulation

  • Vermindert das Verkleben von Blutplättchen

  • Erhöht die Aktivität der Enzyme, die gegen oxidativen Stress und Fettoxidation wirken

  • Verbessert die Entgiftungsfunktion

  • Löst feine Fetttropfen in den Arterien auf

  • Erhöht den enzymatischen Fettabbau

  • Senkt die Triglyzeride, insbesondere bei diabetischer Hypertriglyzerinämie

  • Senkt das Gesamtvholesterin und das LDL-Cholesterin

  • Zellmembranregeneration

  • Zufuhr mehrfach ungesättigte Fettsäuren

  • Wandert in die Arterien ein und rediziert dort harte und weiche Ablagerungen (Plaques)

 

Indikation von PPC:

  • Gefäßerkrankungen und Duchblutungsstörungen : Verbesserung der Durchblutung durch die Hemmung der Thrombozytenaggregation, Verbesserung der Fließfähigkeit des Blutes und der Mikrozirkulation, KHK, Angina Pectoris, Enge in der Brust, Zerebrale Sklerose mit Merkfähigkeitsverlust, Schwindel, Tinitus, Sehstörungen, Verminderte ´Gehirnleistung und Gedächntnissschwund, Carotisstenose mit TIA oder Schlaganfall, zur Vorbeugung und in der Nachsorge, Erektionsstörungen, Verbesserung der sexuelle Potenz, Arteriosklerose der Extremitäten, Schaufenstererkrankungen, pAVK und offene Beine (Ulcus cruris), insbesondere bei Diabetikern.

  • Fettstoffwechselstörungen: Einstellung von erhöhten Gesamtcholesterin- und Triglyzeridwerten, Verbesserung niedriger HDH-Spiegel, Erhöhung des Phospholipidanteils in den Zellmembranen unter Reduktion des Cholesterins und Zufuhr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren

  • Organerkrankungen: Verbesserung der Leberfunktion insbesondere bei Lebererkrankungen und bei Belastungen mit Alkohol und Medikamenten, Verbesserung der Nierenfunktion, bei Nierenerkankungen, Verbesserung der Lungenfunktion, Besserung von Hauterkrankungen, Psoriasis, Besserung bei neurologischen Erkrankungen, Schutz vor oxidativem Stress, gegen vorzeitiges Altern im ANTI-AGING und bei Schwangerschaftsgestosen.

 

 

 

Vitamin C Aufbauinfusion

Aufgrund seiner Vielseitigkeit lässt sich Vitamin C zur Therapie vieler akuter und chronischer Beschwerden einsetzen und je nach Krankheitsbild oral, als Injektion oder als Infusion verabreichen. Die hoch dosierte Anwendung kann Therapieblockaden lösen und bewirken, dass resistente Keime wieder auf Antibiotika ansprechen. Der Allgemeinzustand des Patienten verbessert sich dadurch in der Regel deutlich.

Breites Wirkungsspektrum Vitamin c

Vitamin C (Ascorbinsäure) erzielt eine große Bandbreite an Wirkungen, die den Organismus schützen und vor vorzeitigen Alterungsprozessen bewahren. Auch ihr positiver Einfluss auf das Immunsystem ist nachgewiesen. Für uns Menschen ist sie ein essentieller Nahrungsbestandteil, den der Organismus nicht selbst erzeugen kann, denn im Lauf der Evolution haben wir die Fähigkeit verloren, aus Glucose Ascorbinsäure zu synthetisieren.

Fast alle Organsysteme werden durch Vitamin C beeinflusst. Es greift regulierend in zahlreiche Stoffwechselvorgänge ein und unterbindet das stressbedingte Auftreten von aggressiven Sauerstoff-Verbindungen (freie Radikale), die an der Entstehung vieler Krankheiten beteiligt sind, darunter Allergien, Alzheimer, Arteriosklerose, Bronchialasthma, Krebs, Leberschäden, Morbus Crohn oder Parkinson.

Weiße Blutkörperchen (Leukozyten) haben eine sehr hohe Vitamin-C-Konzentration, die durch akute Infektionen, Leberschäden, entzündliche rheumatischen Erkrankungen oder sogar durch langfristige Einnahme bestimmter Medikamente erheblich sinken kann, teilweise innerhalb weniger Stunden. Umgekehrt macht eine niedrige Vitamin-C-Konzentration, die durch falsche Ernährung, Alkohol oder Umweltgifte entstehen kann, anfällig für Infektionen. Durch die hoch dosierte Verabreichung von Vitamin C kann man die Leukozyten stimulieren und Erkrankungen therapieren.

Weitere wichtige Wirkungen:

  • Stimulierung der Immunglobulinsynthese

  • Antioxidans

  • Kollagenaufbau

  • Stimulierung der Produktion von Nebennierenhormonen

  • Abbau und Ausscheidung von Histamin

  • Abdichtung von Kapilaren

  • Schutzfunktion für Vitamin A, E und B

  • Senkung der Belastung durch Umweltnoxen und Toxine

  • Tumorprophylaxe

  • Beeinflussung des menschlichen Alterungsprozesses

 

Anwendungsbereiche für Vitamin C Hochdosis Infusionen

  • Frühjahrsmüdigkeit, Antriebslosigkeit, Appetitlosigkeit, Stress

  • Ängste und Depressionen

  • Nasen- und Zahnfleischbluten

  • Infektanfälligkeit

  • Drogenentzug

  • Senkung von Blutfetten

  • Pilzbefall im Verdauungstrakt

  • Angina Pectoris

  • Herzinfarkt

  • Atheriosklerose

  • Schlaganfall

 

Kommentar von Olga Beckmann

„Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße“ Prof. Dr. med. Robert Rössle… Das Altern unseres Körpers können wir nicht verhindern, krankhafte Veränderungen und Verkalkungen an den Blutgefäßen lassen sich hingegen sehr wohl abwenden. Damit das Phosphatidylcholin seine Wirkung an den gefäßen entfalten kann, wird PPC als Infusionstherapie in die Vene mit Vitaminen B, C etc. verabreicht. Die Anzahl der Infusionen variiert je nach Indikation und beträgt ca.  2-3 Mal in der Woche und bis 15-20 mal insgesamt.  Als Verlaufskontrolle der Fettplaques, Arteriosklerose oder Durchblutungsstörungen werden Ultraschaluntersuchungen mit dem Farbdoppler-Ultraschall durchgeführt. Bei begleitende Schwermetallbelastungen ist eine Kombination mit Chelattherapieverfahren sehr sinnvoll. Bei chemisch-toxische Belastungen und Lebererkrankungen werden Leberenzyme labortechnisch in Verlauf in Visier genohmen.

  Die Vitamin-C-Hochdosistherapie ist eine tolle Möglichkeit, sich schnell von chronischen Erschöpfungssymptomatiken zu erholen. Ich habe damit stets gute Erfahrungen gemacht und wende sie auch bei mir selbst gerne an, weil sie gut verträglich und sehr wirksam ist.

Quellen

Krebs, Harald: Vitamin-C-Hochdosistherapie. Leitfaden für die therapeutische Praxis. 2. Auflage. Urban & Fischer Verlag, München, 2010. S. 2, 5-15.